6 Schritte zum Bau eines offenen Terrariums

1. Wähle einen offenen Behälter aus

Zuerst suchst du dir einen Behälter aus. Dabei solltest du ein paar Sachen beachten, vor allem die Größe und Form. Überleg dir, welche Pflanzen du verwenden willst. Ein geschlossenes Terrarium muss komplett sein, damit keine Feuchtigkeit entweichen kann, was super ist, wenn du vorhast, Moos zu kaufen. Ein offenes Terrarium sollte natürlich eine Öffnung haben.

2. Einen doppelten Boden anfertigen

Damit die Wurzeln deiner Pflanzen nicht im Wasser stehen, beginnen wir mit der Erstellung eines doppelten Bodens (Drainageschicht) mit Blähton. So stehen die Wurzeln nie im Wasser, da dies alle Sukkulenten oder Kakteen abtöten würde. Das Wasser kann zur Drainageschicht durchsickern und langsam verdunsten, ohne dass deine Pflanzen ertrinken.

3. Erstelle eine Filterschicht

Als Nächstes kommt eine Schicht Sphagnum-moos drauf, die als Barriere für das Substrat dient. Sie verhindert, dass Blumenerde in die Drainageschicht rutscht. Verteil sie gleichmäßig.

Danach kommt die Aktivkohle dazu, die wie ein natürliches Filtersystem wirkt. Wenn du mehr darüber wissen willst, wie das funktioniert, schau dir unseren Fragenkatalog zur Aktivkohle an.

4. Die Substratschicht

Jetzt fügen wir die Substratmischung hinzu. Wir empfehlen, mehr Erde nach hinten zu geben, um es höher zu machen. Das sorgt für mehr Tiefe und lässt das Terrarium von vorne betrachtet größer wirken. Du kannst die Materialien separat aus unserer Kollektion von Bodenverbesserern kaufen oder dir unser Terrarium-Paket ansehen.

5. Bepflanze dein Terrarium

Jetzt wird es richtig magisch! Es ist Zeit, das Terrarium zu dekorieren. Du kannst Kakteen, Sukkulenten, Sand, Steine oder alles andere verwenden, was deiner Meinung nach gut aussehen wird. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

6. Pflege deines Terrariums

Die Pflege eines offenen Terrariums kann etwas knifflig sein. Das größte Problem ist, dass man zu viel gießt und dadurch Wurzelfäule riskiert. Sukkulenten und Kakteen bevorzugen eine geringere Luftfeuchtigkeit. Wir empfehlen, ein wenig um die Basis der Pflanzen herum zu gießen, damit nur die Wurzeln nass werden. Im Frühling und Sommer einmal alle 1–2 Wochen und im Herbst und Winter einmal alle 3–4 Wochen gießen. Stelle dein Terrarium an den hellsten Ort in deinem Haus; so wird sichergestellt, dass das Wasser beim Gießen so schnell wie möglich verdunstet. Das war's!

Da die richtige Bewässerung so wichtig für die Gesundheit der Pflanzen ist, kann es echt entscheidend sein, die häufigsten Fehler beim Gießen zu kennen und zu wissen, wie man Wurzelfäule vermeiden kann.

Um besser zu verstehen, wie du dein Terrarium pflegen und mit typischen Problemen umgehen kannst, schau dir unseren Artikel über Terrarienpflege und Lösungen an.

Wenn du fertig bist, kannst du uns gerne dein selbstgemachtes Terrarium zeigen! Wir freuen uns, deine Kreationen zu sehen. Markiere uns auf Instagram mit @Sybotanica und wir werden es in unserer Story veröffentlichen. Wenn du Fragen zu Terrarien oder Pflanzen hast, wende dich an info@sybotanica.com.

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